Hufenreinigung – in nur wenigen Schritten erklärt

Ob Dressurpferde oder kleine Ponys: Jedes Pferd bedarf der richtigen Hufpflege. Denn werden die Hufe eines Pferdes nicht regelmäßig gereinigt, kann das bleibende Schäden verursachen. Im folgenden Beitrag geben wir Ihnen wertvolle Tipps, wie Sie die Hufe in nur wenigen Schritten pflegen.

Tägliche Pflege

Das A und O für gesunde Hufen ist, diese mindestens einmal täglich auszukratzen und nach Fremdkörpern zu kontrollieren. Denn wenn Sie das Pferd reiten, bleiben häufig Steine und Co. in den Hufen stecken und können zu Verletzungen führen. Wir empfehlen, das Pferd vor und nach dem Reiten zu säubern. Entfernen Sie Mist oder Einstreu nicht sorgfältig, kann sich Strahlfäule bilden. Hierbei zersetzen Bakterien das Hufhorn und verursachen einen unangenehmen Gestank. Behandeln Sie die Infektion nicht, gelangen die Bakterien in das durchblutete Gewebe und führen im schlimmsten Fall zu einer lebensbedrohlichen Sepsis.

Elastizität beibehalten

Um Verhärtungen der Hufen zu vermeiden, ist es wichtig, diese regelmäßig zu waschen und im Anschluss einzufetten. Einfach nach dem Ausritt die Beine mit einem Schlauch abwaschen oder die Hufe mit einer nassen Bürste reinigen und Huffett auf der gesamten Hufwand einreiben. Dabei sollten Sie dem Kronrand besonders viel Aufmerksamkeit schenken, da dort das neue Horn gebildet wird. Um das Eindringen von Streusalz zu vermeiden, ist es ratsam, das Fett im Winter auch auf die Hufsohlen zu verteilen.

Beschlagen - ja oder nein?

Tägliche Kontrollen sind besonders bei einem beschlagenen Pferd wichtig. Sitzen alle Eisen noch fest? Ist eines der Eisen lose oder fehlt ganz, sollten Sie den Hufschmied benachrichtigen. Dieser wird es wieder festmachen oder ein neues Hufeisen anbringen. In jedem Fall sollte ein beschlagenes Pferd alle sechs bis acht Wochen zum Hufschmied. Dieser nimmt die Eisen ab und bringt den Huf wieder in Form. Das seit dem letzten Beschlag nachgewachsene Horn, schneidet er ab. Lassen Sie das Horn unkontrolliert wachsen, verändert sich die Beinstellung und führt in vielen Fällen zu Sehnenschäden und einer Gelenküberlastung.

Wenn Sie noch keine Erfahrungen mit der Hufpflege haben, sollten Sie sich von einem Experten beraten lassen und das richtige Zubehör verwenden.

© zzzdim – stock.adobe.com

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